Der hohe Preis der billigen Nahrung

Das Insektensterben ist auch im Südwesten Realität und schreitet unaufhaltsam voran. In ihrem Vortrag ‚Insektensterben - der hohe Preis der billigen Nahrung‘ beschäftigt sich Renate Wolf, ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuerin für Walldorf, mit den Hintergründen des Insektenschwunds.

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'Storch-Experten' im TV-Interview

Über die Störche und ihr Verhalten bezüglich Wetter und Klima befragte SWR-Wetterreporter Michael Kögel unsere Experten Günter Keim und Peter Weiser auf der Storchenwiese.

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Lebensmittel-verschwendung stoppen!

Eine Hitliste mit den für sie wichtigsten Maßnahmen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln haben die NAJU Kids bei ihrem jüngsten Treffen erarbeitet. Hier unsere Top Ten - Tipps:

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

 

Der Vorstand des NABU-Ortsverbandes Waldorf-Sandhausen lädt alle Mitglieder und Interessierte herzlich zur Jahreshauptversammlung am 29. März 2019 um 19.30 Uhr in den Sängersaal des Gasthauses Pfälzer Hof in Walldorf ein. Auf der Tagesordnung stehen folgende Tagesordnungspunkte:

 

1.     Tätigkeitsbericht des Vorstandes

 

2.     Bericht über die Aktivitäten der NAJU Kids

 

3.     Kassenbericht

 

4.     Bericht der Kassenprüfer

 

5.     Aussprache über die Berichte

 

6.     Abschluss der Jahreshauptversammlung

 

Anträge sind bis zum 15. März schriftlich beim 1. Vorsitzenden Wolfgang Högerich, Ringstraße 25, in 69190 Walldorf einzureichen. Der Umwelt zuliebe verzichten wir ab diesem Jahr auf Papiereinladungen.

 


114 Euro von jedem EU-Bürger

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für naturverträgliche Maßnahmen. Der Großteil der Gelder belohnt die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und beschleunigt so das Vogel- und Insektensterben.

Das muss sich jetzt ändern - mit einer Reform der EU-Agrarpolitik! Die anstehenden Neuverhandlungen zwischen nationalen Regierungen und EU-Parlament über die Agrarsubventionen der nächsten sieben Jahre ist die letzte Chance, die Kehrtwende einzuleiten.

Schreiben Sie jetzt Ihrem Abgeordneten!


Eine andere Agrarpolitik für Europa

Nutzungsintensivierung, Ausräumung der Landschaft, Massentierhaltung, Pestizideinsatz und Überdüngung – all dies hat zu einem massiven Verlust von Artenvielfalt, sowie zur Belastung von Wasser, Böden und Klima geführt. Eine wesentliche Verantwortung für diese Entwicklung trägt die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP).

 

Subventionen setzen falsche Anreize

Derzeit fließen fast 40 Prozent des EU-Haushaltes, jährlich rund 60 Milliarden Euro, in die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP). Doch diese Subventionen sind ineffizient und zu einem großen Teil umweltschädlich. Sie werden nämlich überwiegend nach dem „Gießkannenprinzip“ ausgezahlt, mittels pauschaler Flächenprämien ohne konkrete Gegenleistung. Dadurch macht es für die meisten Landwirte wirtschaftlich Sinn, möglichst viel zu produzieren. Die Intensivierung wird verstärkt durch niedrige Lebensmittelpreise und die Exportorientierung der Politik – Masse statt Klasse. Die Umwelt bleibt auf der Strecke. Naturverträglich zu arbeiten, lohnt sich dagegen nur für wenige Betriebe. Das muss sich dringend ändern, und dazu gibt es jetzt die Chance. Die Zukunft der GAP nach 2020 wird derzeit EU-weit diskutiert und verhandelt.

 

Fair, naturverträglich, gesund und global verantwortungsvoll

Über die globalen Nachhaltigkeitsziele haben sich Deutschland und die ganze EU zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bis 2030 verpflichtet. Dies bedeutet, dass die Landwirtschaft keine Schäden mehr an Artenvielfalt und Klima anrichten darf – und dass nachhaltig wirtschaftenden Betrieben eine Zukunft gegeben werden muss. Gleichzeitig muss in einen fairen Handel bei uns und weltweit, sowie in die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln investiert werden – und in die Minimierung der Lebensmittelverschwendung.

 

Die Politik ist am Zug

Um diese Vision umzusetzen, brauchen wir eine grundlegende Veränderung unseres Agrarsystems. Landwirte müssen in die Lage versetzt werden, gutes Essen naturverträglich zu produzieren – und dafür einen fairen Preis zu bekommen. Schon jetzt kann jeder einzelne von uns viele Schritte in diese Richtung tun – durch die Art wie wir uns ernähren und was wir einkaufen. Auch der Handel und die Landwirte selbst können viel ändern. Doch die eigentliche Wende kann nur durch die Politik erreicht werden – sie darf die Verantwortung weder auf Verbraucher noch Bäuerinnen und Bauern abwälzen. Denn diese stehen meist unter großen ökonomischen Zwängen.

 

Investieren in eine Agrar- und Ernährungswende bis 2030

Der NABU fordert deshalb gemeinsam mit seinen europäischen Partnerorganisationen die gegenwärtige Gemeinsame Agrarpolitik der EU ab 2021 vollständig zu ersetzen. An ihre Stelle muss eine neue Ernährungs- und Landnutzungspolitik treten, die eine nachhaltige, sich langfristig selbst tragende Lebensmittelproduktion aufbaut, die hohen Umwelt- und Tierschutzstandards genügt und faire Preise erzielt. Teil dieser Politik muss die ausreichende Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen von Landnutzern und anderen Akteuren sein.

Quelle: NABU Bund

NABU fordert Agrarwende


Willkommen beim NABU Walldorf Sandhausen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Im Bereich der Nabu Ortsgruppe Walldorf-Sandhausen liegt nicht nur die Sandhäuser Düne mit ihrer artenreichen Flora und Fauna seltener Dünenspezialisten. Wir haben mit den Walldorfer Wiesen auch Reste ehemaliger Feuchtwiesen, mit der Schwetzinger Hardt ein Waldschutzgebiet, und mit dem Hardtbach ein zwar künstliches, aber sauberes Gewässer, das in einem Teilbereich sogar FFH-Gebiet für in Baden-Württemberg sehr seltene Libellenarten ist.

 

Grüne Flußjunger, Dünen-Sandlaufkäfer oder Große Kreiselwespe sind echte Raritäten, die auch der Laie mit etwas Geduld zu Gesicht bekommen kann.



Ich habe ein verletztes Wildtier gefunden, was nun?

Da diese Frage nicht immer leicht zu beantworten ist, hat der NABU für den Fall der Fälle Informationen und Adressen zusammengestellt. Sie können unter folgender Internetadresse abgerufen werden:

http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/01946.html


Die Pferdstriebdüne Sandhausen