Bäume und Sträucher pflanzen

Unser Projekt "Flurbelebung" geht weiter. Es wurde 22 Bäume (alte Obstsorten, Stieleiche) bestellt, dazu kommen noch 252 heimische Sträuche. Es haben sich schon viele für dieses Projekt begeistert und sind dabei. Wer Lust hat kann sich immer noch bei uns melden und aktiv bei der Gestaltung eines neuen Lebensraumes dabei sein.

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Benjeshecke für den Campingplatz

Die neue Geschäftsleiterin des Astoria Campingplatzes Frau Schmidt organisierte freiwillige Helfer, die von den NABU-Aktiven lernten, wie man eine Benjeshecke herstellt und welchen Wert sie hat. Dabei handelt es sich um eine Hecke aus Reisig und Totholz, die als Zaun oder Abtrennung dem Garten urigen Bauergarten-Charme gibt und viele Insekten und Säugetiere anlockt, die hier überwintern können.

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Zuhause für Insekten

Das riesige Insektenhotel auf dem Grundstück von Herrn Baumann musste dringend gepflegt werden, da wir uns im letzten Jahr coronabedingt leider nicht darum kümmern konnten. Neue Bambus-Niströhren wurden gesägt und in die Lochziegel eingesetzt und mit Ton wurden verschiedene Niströhren hinten verschlossen.

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Gefiederte Nachbarn - Wintervögel im Garten

Viele unserer heimischen Singvögel bleiben auch im Winter bei uns. Wie können wir ihnen durch die kalte Jahreszeit helfen?

 

Richtig füttern

Am besten füttert man dann, wenn es wirklich kalt ist und Frost und Schnee die Futtersuche erschweren - klassischerweise also etwa zwischen November und Ende Februar. Dabei bilden Sonnenblumenkerne ein gutes Basisfutter, da viele Arten sie gerne fressen und sie jede Menge an wichtigen Nährstoffen wie wertvolle Proteine und Vitamine enthalten. Freiland-Futtermischungen für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Meisen enthalten zusätzlich andere Samen verschiedener Größe. Meisenknödel bestehen aus Samen und Fett. Sie sollten nicht in Plastiknetze gewickelt sein, damit die Vögel nicht Gefahr laufen, sich darin zu verheddern und da leere Plastiknetze später häufig in der Natur verbleiben.

 

Futterspender statt Vogelhäuschen

Hygienischer als ein klassisches Vogelhäuschen ist ein Futterspender, weil die Vögel nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Zudem bleibt es bei Wind, Schnee und Regen besser trocken und verdirbt nicht so leicht. Den Futterspender hängt man möglichst unerreichbar für Katzen in der Nähe von Bäumen oder Büschen als Rückzugsmöglichkeit auf. Am besten direkt an oder mit ausreichend Abstand zu Glasscheiben, sodass diese nicht zu tödlichen Fallen werden.

 

Vogelkasten als Schutz vor Kälte

Viele unserer heimischen Singvögel bleiben auch im Winter bei uns. Doch um sich wohlzufühlen, brauchen sie mehr als ein Futterhäuschen. Mit beerentragenden Gehölzen, nicht geschnittenen, samentragenden Stauden und überwinternden Insekten ist im naturnahen Garten der winterliche Tisch für sie gedeckt.

 

Vögel verbrennen in der kalten Jahreszeit viel Körperfett, verlieren schnell an Gewicht und sind oft geschwächt. Mangels natürlicher Höhlen und Nischen suchen sie in kalten Herbst- und Winternächten Schutz in künstlichen Nisthilfen. So mancher Vogelkasten ist jedoch mit Siebenschläfern, Haselmäusen oder Fledermäusen belegt, die ebenfalls auf ein geschütztes Winterquartier angewiesen sind.

 

 Wer Nistkästen aufhängen möchte, sollte daher nicht bis zum Frühjahr warten. Und gerade die dunkle Jahreszeit mit ihren langen Abenden lädt ein, gemeinsam mit Kindern Vogelkästen zu zimmern und im Garten aufzuhängen. Ein solcher Nistkasten bietet sich im Übrigen auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk an.

 


Willkommen beim NABU Walldorf Sandhausen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Im Bereich der Nabu Ortsgruppe Walldorf-Sandhausen liegt nicht nur die Sandhäuser Düne mit ihrer artenreichen Flora und Fauna seltener Dünenspezialisten. Wir haben mit den Walldorfer Wiesen auch Reste ehemaliger Feuchtwiesen, mit der Schwetzinger Hardt ein Waldschutzgebiet, und mit dem Hardtbach ein zwar künstliches, aber sauberes Gewässer, das in einem Teilbereich sogar FFH-Gebiet für in Baden-Württemberg sehr seltene Libellenarten ist.

 

Grüne Flußjunger, Dünen-Sandlaufkäfer oder Große Kreiselwespe sind echte Raritäten, die auch der Laie mit etwas Geduld zu Gesicht bekommen kann.


Die Pferdstriebdüne in Sandhausen ist ein Refugium für seltene Arten. Naturschutzwart Peter Weiser stellt auf seinem Dünen-Blog www.duene-sandhausen.de  die interessantesten Sandrasen-Bewohner vor.