Tag der offenen Tür im Naturgarten

Am Sonntag, 24. Juni, von 10 bis 15 Uhr öffnet der NABU Walldorf-Sandhausen seinen Naturgarten bei der Walldorfer Storchenwiese wieder für alle interessierten Besucher.
Der Garten hat sich in den vergangenen Jahren dank des tatkräftigen Einsatzes der NABU-Aktiven zu einem kleinen Naturparadies mit Teichen, verschiedenen Nisthilfen und einem Eidechsenbiotop entwickelt.
Die Besucher können sich über die Arbeit der örtlichen NABU-Gruppe informieren und erfahren, was Jeder für mehr Artenvielfalt vor seiner Haustür tun kann. Praktische Tipps zur Gestaltung eines naturnahen Gartens werden ebenso vermittelt wie Wissenswertes über die heimische Natur.

Auch eine weitere Attraktion, die sich großer Beliebtheit erfreut, wird wieder geboten: Unter Anleitung unseres Vogelwarts Günter Keim können Besucher vom Damm des Hardtbachs aus durch bereitgestellte Spektive die Störche mit ihren Jungvögeln auf den Nisttürmen beobachten.
Der NABU-Naturgarten befindet sich in der Nähe des Flugplatzes in Walldorf. Am Tom-Tatze-Tierheim (ausgeschildert) vorbei geht es über den Hardtbach und dann links zum Naturgarten.
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Wer macht mit beim AK Lebensturm?

Im NABU Garten Walldorf haben Aktive des NABU Walldorf-Sandhausen um Vorstand Wolfgang Högerich mit dem Bau eines Lebensturms begonnen. Auf mehreren Etagen sollen hier zahlreiche Arten Unterschlupf finden, darunter Wildbienen, Igel, Hummeln, Käfer und Vögel. Das hohe Gerüst samt rotem Schindeldach steht schon und bildet über dem Grün des Gartens einen reizvollen weit aufragenden Akzent.

 

Jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr treffen sich Mitglieder des neu gegründeten Arbeitskreises Lebensturm im NABU Garten, um an dem Projekt zu arbeiten. Nun werden Interessierte gesucht, die mithelfen wollen, den Turm mit Leben zu füllen.

 

Der Rohbau steht, jetzt geht es quasi um Innenausbau und -einrichtung. Allein die verschiedenen Wildbienenarten haben unterschiedlichste Ansprüche. Die einen bevorzugen Bambusröhren und Schilfstängel, die anderen Bündel aus markhaltigen Pflanzenstängeln und wieder andere Nistblöcke aus Hartholz. Morsches Holz bietet Lebensraum für Holzbienen und Käfer sowie Baumaterial für Wespen und Hornissen. In das mit Laub ausgelegte Erdgeschoss könnten Igel einziehen.

 

Bis zu den Sommerferien ist Jeder eingeladen, am Samstagvormittag im NABU-Garten bei der Storchenwiese vorbeizuschauen und mit Hand anzulegen. Auch wenn der Lebensturm fertig ist, geht den Aktiven die Arbeit nicht aus. Denn weitere Nisthilfen sind im Stadtgebiet geplant.

Nach den Sommerferien soll es also mit dem AK Lebensturm weitergehen.

 

Info: Der NABU-Naturgarten befindet sich bei der Storchenwiese Walldorf. An der Ortsausfahrt Richtung Nußloch ist beim Flugplatz das Tom-Tatze-Tierheim ausgeschildert. Der Garten findet sich ein Stück hinter der Unterführung am Hardtbach.

 

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Viel los beim NABU Garten

Eine beliebte Anlaufstelle am Tag der offenen Gärten war der NABU-Garten bei der Storchenwiese in Walldorf. Besucher beobachteten am Damm des Hardtbachs durch zwei bereit gestellte Spektive die Störche mit ihren Jungvögeln auf den Nisttürmen. Im Garten naschten sie Johannisbeeren und Himbeeren direkt vom Strauch, schnupperten an duftenden Kräutern, Rosensträuchern und üppig wachsenden Wildblumen, erfuhren Tipps zur Gestaltung eines naturnahen Gartens und bewunderten die neu angelegten Teiche, das Eidechsen-Biotop und den „Rohbau“ des hoch aufragenden Lebensturms, der künftig auf mehreren Etagen verschiedenen Arten Nistmöglichkeiten bieten soll.

Wie viele Beine hat eine Spinne? Welcher Vogel legt seine Eier in fremde Nester? Bei einem Quiz für die ganze Familie war naturkundliches Wissen gefragt. Die eigenartige Natur der Sandhäuser Dünengebiete erkundeten die Teilnehmer einer Exkursion zum Naturschutzgebiet Zugmantel-Bandholz und fanden Heuschrecken-Sandwespen, Steppen-Wolfsmilch, Silbergras und Dünen-Sandlaufkäfer.

Bei alledem freuten sich die Aktiven des NABU Walldorf-Sandhausen über den regen Besuch und das große Interesse.

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Am Tag der offenen Gärten ist beim NABU für Jeden etwas dabei

Sonntag, 25. Juni, beteiligt sich der NABU Walldorf-Sandhausen wieder am Tag der offenen Gärten und Höfe der Städte Wiesloch und Walldorf.  Von 10 bis 16 Uhr öffnet er seinen Naturgarten bei der Walldorfer Storchenwiese für alle interessierten Besucher.

 

Der Garten hat sich in den vergangenen Jahren dank des tatkräftigen Einsatzes der NABU-Aktiven zu einem kleinen Naturparadies mit Teich, verschiedenen Nisthilfen und einem Eidechsenbiotop entwickelt.

Das NAJU-Kids-Team hat für den Nachmittag ein tolles Programm vorbereitet und freut sich auf viele junge Naturfreunde. Die Kinder basteln Nisthilfen für Insekten und staffieren damit den neuen Lebensturm aus. An einem Quiz über heimische Tiere und Pflanzen kann sich die ganze Familie beteiligen.

Peter Weiser, Naturschutzwart für die Sandhäuser Dünengebiete, bietet um 14 Uhr eine Exkursion zum Naturschutzgebiet Zugmantel-Bandholz an. Dieses ist zu Fuß vom Naturgarten aus gut zu erreichen.

 

Der NABU-Naturgarten befindet sich in der Nähe des Flugplatzes in Walldorf. Ausgeschildert ist das Tom-Tatze-Tierheim. Weiter geht es über den Hardtbach und dann links um die Ecke zum Naturgarten.

 


Lebensturm entsteht im Naturgarten

Hier soll es bald summen, brummen und piepen. Kürzlich haben unsere NABU-Aktiven Wolfgang, Peter, Reiner, Berthold und Konrad im Naturgarten mit dem Bau eines Lebensturms begonnen. Er wird Wildbienen und verschiedenen Insekten und Vogelarten einen Lebensraum bieten. Der "Rohbau" steht schon.

Es wurden vier Löcher gegraben, Pfosten hineingestellt und diese mit Latten zu einem Gerüst verbunden. Auf verschiedenen Etagen sollen unterschiedlichste Ansprüche bedient werden. In ein Fach kommt eine Halbhöhlenbrutröhre für Rotschwanz, Bachstelze und Feldsperling, darunter ein Meisenkasten mit Flugloch Richtung Südosten und morsches Holz für Holzbienen und Käfer.

Für Wildbienen werden  Bündel aus markhaltigen Pflanzenstängeln, Nistblöcke aus Hartholz sowie eine zweigeteilte Holzkiste mit Bambusröhren und Schilfstängeln bereit gestellt. Ein Tonblumentopf mit Holzwolle gefüllt dient Ohrwürmern als Unterschlupf.

Bis zum Tag der offenen Gärten 2018 - so hoffen die Naturschützer - wird der Lebensturm vielfältig bewohnt sein. Dann könnte er Pate stehen für weitere Modelle, die im Walldorfer Stadtgebiet einen Platz finden könnten.

 

Das Eidechsen-Biotop, das die NABU-Aktiven um Peter Schmitt vergangenes Jahr angelegt haben, wird jedenfalls gut angenommen. Die Eidechsenpopulation im Garten entwickelt sich prächtig und es gibt viele Einjährige und schöne erwachsene Exemplare.

 


Saat soll zum Tag der offenen Gärten aufgehen

Endlich wieder im Freien sein. Peter Schmitt, stellvertretender Vorsitzender des NABU Walldorf-Sandhausen, krempelt die Ärmel hoch. Sein Plan für diesen Samstagvormittag: die Anlage eines Beetes für heimische Wildblumen. Schließlich soll es am Tag der offenen Gärten am 25. Juni im NABU Garten auch etwas fürs Auge geben.

 

Der Naturgarten am Hardtbach bei der Storchenwiese in Walldorf ist ein Kleinod. Es gibt dort neben einem Teich, einem Eidechsenlebensraum mit Trockenmauer und verschiedenen Hochbeeten auch Nisthilfen für Vögel und Insekten zu bewundern. Der NABU-Garten bietet vielfältige Anregungen für jeden Gartenbesitzer wie man der Natur im eigenen Garten helfen kann. Und das ganz ohne den Einsatz von synthetischem Dünger und Pestiziden. Denn Pestizide zerstören Wildkräuter und damit die Nahrungsquelle von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten. Das hat weitreichende Folgen auch für Gartenvögel wie den Grünspecht.

 

Als Gartenbaumeister und Umweltberater der Stadt Eppelheim verfügt Schmitt über einen soliden fachlichen Hintergrund. Das Gartengrundstück hat er in den vergangenen Jahren naturnah umgestaltet, hat den zugewachsenen Teich freigelegt, nichteinheimische Gehölze sowie Brombeeren und Brennnesseln entfernt, heimische Sträucher wie die Berberitze gepflanzt und Erhaltungs- und Pflegeschnitte an ausgewählten Gehölzen durchgeführt.

 

Das Beet ist nun bereit und der Gartenbaumeister mischt die Samen gebietseigener Wildblumen mit Sand. So lassen sie sich besser verteilen. Bleibt zu hoffen, dass die Saat bis zum Tag der offenen Gärten aufgeht.

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Naturgarten am Hardtbach

Ein Kleinod der besonderen Art ist unser Naturgarten am Hardtbach bei der Storchenwiese in Walldorf. Es gibt dort neben einem Teich, einem Eidechsenlebensraum mit Trockenmauer, einer Kräuterspirale und verschiedenen Hochbeeten auch Nisthilfen für Insekten zu bewundern. Der NABU-Garten bietet vielfältige Anregungen für jeden Gartenbesitzer, wie man der Natur im eigenen Garten helfen kann.

Fotos: heb


Treffen der NAJU-Kids im NABU-Garten

Zu Beginn machte Vorstandsmitglied Peter Schmitt mit uns einen Rundgang durch den Naturgarten am Hardtbach, der von einigen ehrenamtlichen Helfern gepflegt wird. Hier konnten wir verschiedene große und kleine Teiche bewundern, Weinreben, Trockenmauern, Hochbeete und mehr. Nun war Muskelkraft gefragt, denn es sollte ein neuer Teich angelegt werden. So wurden sämtliche Schaufeln und Spaten geschwungen, um Erde abzutragen. Zwischendurch bastelten die Kinder aus Kastanien verschiedene Tiere, Autos, Ritter und Fabelwesen. Im November werden wir dann am Teich weiterarbeiten, damit schon bald die ersten Pflanzen und Tiere einziehen können. Weitere Fotos, Infos und Termine gibt es auf der Homepage www.nabu-walldorf-sandhausen.de und bei Katharina Minack unter 06227-398019.

 


Arbeitseinsatz des AK Naturgarten

Mitglieder des AK Naturgarten haben an zwei Samstagen im NABU-Garten gegenüber der Storchenwiese Hand angelegt. Sie haben das Dach der Gartenhütte abgedeckt, schadhafte verfaulte Hölzer ausgetauscht und die Konstruktion mit Stützhölzern verstärkt. Anschließend wurde Dachpappe aufgebracht und mit Folie abgedeckt. Die Regenrinne musste ebenfalls  erneuert werden.


Im NABU Garten "viel bewegt"

Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und im wahrsten Sinne des Wortes Einiges bewegt: Konrad Richter, Reiner Klemm und Peter Schmitt vom NABU Walldorf-Sandhausen haben im NABU Garten in Walldorf einen Eidechsenlebensraum geschaffen. Dazu mussten zunächst ein Hochbeet entfernt und eine Grube - zwei mal zweieinhalb Meter und einen halben Meter tief – ausgehoben werden. Eine schweißtreibende Angelegenheit. Mit Schubkarren und Schaufeln haben sie 4,5 Tonnen Erdaushub abgefahren, die Grube mit vier Tonnen Sand gefüllt und eine Trockenmauer aus Natursteinen errichtet. Zweieinhalb Stunden waren die Männer im Nieselregen mit den Arbeiten beschäftigt.

 

Als Gartenbaumeister und Umweltberater der Stadt Eppelheim verfügt Peter Schmitt über einen soliden fachlichen Hintergrund. Der 2. Vorsitzende des NABU Walldorf-Sandhausen ist vor eineinhalb Jahren zum „Garten-Team“ gestoßen und sorgt seitdem für Licht und Artenreichtum im Naturgarten bei der Storchenwiese. „Das war ein Gartengrundstück, es gab so gut wie keine einheimischen Gehölze“, so Schmitt. Vergangenes Jahr hatte er mit anderen Aktiven Essigbäume und andere nichteinheimische Gehölze sowie Brombeeren und Brennnesseln entfernt, heimische Sträucher wie die Berberitze gepflanzt und Erhaltungs- und Pflegeschnitte an ausgewählten Gehölzen durchgeführt.

 

Am Teichufer hat der Gartenbaumeister mit Helfern Hartriegel ausgegraben und Gehölz und Sämlinge entfernt. Sie hatten in den Teich eingewurzelt oder die Teichfolie weggedrückt. Neu gepflanzt hat er am Ufer Waldstauden wie Eisenhut. Ziel auch der noch folgenden Pflegemaßnahmen im Naturgarten soll es sein, alle nichteinheimischen Gehölze durch einheimische zu ersetzen und ein wertvolles Biotop zu schaffen.

 

Sabine Hebbelmann


Stunde der Gartenvögel im Naturgarten

Gemeinsames Vogel-Zählen am 14. Mai um 10 Uhr im NABU-Garten

 

Die große NABU-Mitmachaktion „Stunde der Gartenvögel“ findet dieses Jahr am Pfingstwochenende statt: Vom 13. bis 15. Mai lädt der NABU Naturfreundinnen und -freunde ein, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vor dem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und für die bundesweite Auswertung beim NABU zu melden. „Wir sind gespannt, ob wir dieses Jahr die guten Zahlen vom letzten Jahr toppen“, sagt NABU-Vogelexperte Stefan Bosch. 2015 hatten sich über 2.500 Menschen in Baden-Württemberg beteiligt und gut 82.000 Vögel gezählt.

 

Zum gemeinsamen Zählen lädt der NABU Walldorf-Sandhausen am 14. Mai um 10 Uhr in den Naturgarten Walldorf (bei der Storchenwiese in der Nähe des Flugplatzes) ein.

Die Stunde der Gartenvögel gehört zu den wichtigsten so genannten Citizen Science-Aktionen in Deutschland. „Die Aktion verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen: Wenn man sich mal darauf einlässt, eine Stunde lang die Vögel vor dem Fenster zu beobachten, macht das einfach Spaß. Und bei so mancher Familie wird der Ehrgeiz geweckt, wer die meisten Vögel erkennt“, berichtet Bosch. Für den Naturschutz liefern die Daten wichtige Informationen über die Entwicklungen der heimischen Vogelwelt und Grundlagen, um zielgerichtet aktiv zu werden. „Zum Beispiel zeigen die Zahlen der letzten zehn Jahre, dass Mehlschwalbe und Mauersegler in der Langzeitbeobachtung zu den Verlierern gehören. Und für sie kann man etwas tun: etwa indem man für Nisthilfen sorgt oder sich für weniger Insektizide in der Landwirtschaft stark macht“, sagt Bosch.

 

Weitere Informationen: www.stundedergartenvoegel.de

Hier gibt es eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Vogelarten und viele praktische Tipps.

NABU-Garten in Walldorf     Foto: Hebbelmann

Kleiber im Garten in Sandhausen    Foto: Peter Weiser

Einfach selbstgemacht

Hier der Link zu zwei leckeren Rezepten mit Wildkräutern: Gierschpesto und Gänseblümchenkapern:

Rezepte aus der Natur

"Das gibt's zum Abendbrot" - NABU Walldorf-Sandhausen Vorsitzende Karin Knitter-Lehmann mit einem Büschel Giersch im NABU-Garten Walldorf  Foto: heb


Tag der offenen Gärten 2015

Das NABU-Team hat am Sonntag früh in vorbildlicher Teamarbeit alles für unsere interessierten Besucher vorbereitet. Herr Schmidt hat seinen Gelbstirnamazonen einen Tag im Freien gegönnt, zur großen Freude unserer Gäste hat „Ole“ auch mit dem einen oder anderen gesprochen. Vier junge Nilgänse, die sich auf der Straße verirrt hatten, haben bei uns auf den Feierabend gewartet, um wieder zu ihren Eltern gebracht zu werden. Auch junge Glanzstare waren bei der Fütterung zu bewundern.

Die Bewohner unseres Gartens haben sich bei dem Trubel in die Bäume oder in den Teich zurückgezogen. MIt herzhaftem Grillgut haben Herr Richter und Gattin die Gäste versorgt. Katharina Minack, Vanessa, Sabrina und Sandra haben mit den Kindern Steingesichter und anderes gebastelt. Familie Weinmann hatte Ton für individuelle Bienenhotels dabei, die die Kinder mit nach Hause nehmen konnten. Familie Schneider aus Sandhausen hat in bewährter Art für das notwendige Equipment und die logistische Abwicklung gesorgt. Hans Wagner hätte gerne das eine oder andere Bier mehr verkauft, das Bürgermeister Kletti mit den Worten “Hätte nicht gedacht, dass diese Fliegenzähler so gutes Bier haben“ ausdrücklich gelobt hat. Seine Anregung, eine Besenwirtschaft im NABU-Garten zu betreiben, müssen wir uns aber nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Günter Keim und Peter Schmitt waren mit unseren Besuchern im Garten unterwegs und haben zahlreiche wertvolle Informationen weitergegeben. Nicht zu vergessen Heike und Eckart Spitzberg, die zusammen mit Wolfgang die Versorgung mit Kaffe und Kuchen übernommen haben.

Besonders schön war die bunte Mischung aus Blumen im Garten und den unterschiedlichsten Menschen, die zu netten Gesprächen in den NABU-Garten gekommen sind und alle samt in ihrer Eigenheit nebeneinander und miteinander Platz gefunden haben. Dies ist sicher eine Besonderheit unseres Vereins, dass sich für alle ein Platz findet. 

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, schrägen Vögel und netten Zeitgenossen für den schönen Tag.


Rückblick: Arbeitseinsatz am 14. März 2015

Am 14. März hatten wir unseren zweiten Arbeitseinsatz im NABU-Naturgarten unter der Brücke nach Nußloch. Langsam etabliert sich die gemeinsame Arbeit im Freien. Für alle, die die meiste Zeit hinter dem Schreibtisch verbringen, ist diese Form der Freizeitgestaltung sehr zu empfehlen. Wir freuen uns, wenn Sie es auch einmal versuchen wollen. Kommen Sie einfach dazu und lassen Sie sich anleiten, wie und was eine Gartengestaltung an Handgriffen bedarf.

Herr Unger hat uns fachkundig in der Kunst des Baum- und Buschschnitts unterwiesen. Auch wie die Wurzeln vor dem Einsetzen in die Erde zu behandeln sind und wie tief welcher Busch gerne in die Erde möchte, hat er den weniger Erfahrenen geduldig gezeigt.

Die vielen Pflanzen, die unser zweiter Vorstand P. Schmitt für die Naturgartenumgestaltung bestellt hatte, sind nun alle in der Erde. Wir haben drei neue Bäume gesetzt und mehr als zehn neue Büsche. Vier Hochbeete sind mit unterschiedlichen Stauden bepflanzt worden, die vor allem für Bienen und Schmetterlinge sehr interessant werden dürften. Leider müssen wir uns alle etwas gedulden, bevor wir die Früchte unserer Arbeit bewundern dürfen, da die Stauden erst im zweiten Jahr ihre volle Schönheit entfalten werden. Auch die neuen Obstbäume werden wohl eine Weile brauchen, bis wir davon etwas naschen können. Unterhalb der Obstbäume wird demnächst noch eine schöne Blumenwiese eingesät.

Unser nächster Arbeitseinsatz wird wieder rechtzeitig an dieser Stelle angekündigt.


Erfolgreicher Pflegeeinsatz im NABU-Naturgarten am 07.02.2015

Bei wunderbar sonnigem, aber kaltem Wetter haben sich am Samstag, den 07. Februar 2015 etliche engagierte Naturfreunde im NABU-Naturgarten eingefunden, um tatkräftig bei der Neugestaltung mitzuhelfen.

Es wurde Gehölz und Brombeeren entfernt und einige Bäume gefällt, die Zaunanlage wurde freigeschnitten sowie Erhaltungs- und Pflegeschnitte an ausgewählten Gehölzen durchgeführt. Unerwünschte Gehölzsämlinge und Wurzelausläufer konnten größtenteils entfernt werden. Auch am Teichufer sind Gehölz und Sämlinge entfernt worden, die in den Teich einwurzeln oder die Teichfolie wegdrücken.

Ziel auch der noch folgenden Pflegemaßnahmen im Naturgarten soll es sein, gebietsheimische Gehölze in Lücken zur Aufwertung und Schließung vorhandener Gehölzbestände anzupflanzen. Es sollen sukzessive alle nichteinheimischen Gehölze entfernt werden. Die Hochbeete sollen mit Themenbepflanzungen wie Schmetterlingsgarten, Duftpflanzen, Bienenpflanzen und einheimischen Stauden bepflanzt werden. Auch mehrere Schattenbeete sollen angelegt werden, sowie Sand- und Kiesflächen für Eidechsen. Die Anlage eines Wegenetzes soll zu einem zentralen Gartenbestandteil mit Rindenmulch erfolgen.

Die Gesamtkonzeptionierung wurde von unserem zweiten Vorstand, dem Garten- und Landschaftsbaumeister P. Schmitt, vorgenommen und wird in verschiedenen Arbeitseinsätzen über das Jahr verteilt umgesetzt. Die Arbeitseinsätze werden in der Rundschau und auf unserer Homepage angekündigt, und jede helfende Hand ist uns dabei hoch willkommen. Den Helfern des Pflegeeinsatzes vom 07.02.2015 möchten wir ganz herzlich für ihre Hilfe danken und hoffen, dass die gemeinsame körperliche Arbeit nicht nur anstrengend war, sondern auch viel Freude gemacht hat.